Am 20. Oktober startet RTL die seit langem angekündigte Castingshow "Das Supertalent". Sehr viel Zutrauen scheint der Sender nicht in seine neue Show zu haben: Vorerst wird es nur drei Ausgaben der Talent-Suche geben.In den USA und England ist die Show längst ein Hit, hier soll sie es erst noch werden. RTL adaptiert wie bekannt die Castingshow "America's Got Talent" – deutscher Titel: "Das Supertalent". Start der neuen Samstagabend-Show: am 20. Oktober.
Seit Anfang des Jahres fahndet RTL bereits nach Talenten für "Das Supertalent". Unterschied zu den üblichen Castingshows: Hier werden nicht nur Sänger oder Tänzer gesucht, gefragt sind ungewöhnliche Begabungen aller Art. Egal, ob Einzeltalent oder Gruppe, ob 8 oder 88 Jahre alt – als Supertalent kommt so ziemlich alles in Frage, was Beine hat und irgendeine waghalsige oder skurrile Performance auf die Bühne bringen kann.
Bei den drei Castings in Berlin, Hamburg und Köln gaben sich Feuerschlucker, Travestiekünstler, Blasmusiker, Elvis-Imitatoren, Tierbändiger und andere Hobby-Entertainer die Klinke in die Hand. Sehr zufrieden schien RTL aber nicht mit den Bewerbern zu sein.
Denn zunächst wird es nur drei Ausgaben von "Das Supertalent" geben. Ob da zu wenig Talent im Angebot war? Alle drei Shows zeigt RTL samstags ab 20.15 Uhr in jeweils 75 Minuten Länge. In den ersten beiden Shows können sich die Kandidaten für das Live-Finale am 3. November qualifizieren. Preisgeld für das "Supertalent": 100 000 Euro.
Eine laut RTL "prominent besetzte Jury" entscheidet über das Weiterkommen der bunt gemischten Talente in den ersten beiden Shows. Mittels Buzzer können die Juroren die Vorführungen unterbrechen und so das angehende Supertalent aus der Show befördern. Im Finale sind dann die TV-Zuschauer dran. Sie können wie bei "DSDS" per Telefonvoting über den Sieger entscheiden.
"Das Supertalent" – vielleicht nur ein kurzer Pausenfüller bis zum "DSDS"-Start.

