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 <title>Newsfeed loovt film</title>
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 <title>&quot;Dr. Hope&quot;: Starke Frau mit Schwachpunkten</title>
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 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspWas für eine Frau! Was hätte das für ein Film werden können! ZDF und Arte verfilmten die Lebensgeschichte der Hope Bridges Adams, einer Vorkämpferin der Emanzipation und die erste Frau, die in Deutschland Medizin studierte. Eine aufregende Geschichte, die nun ihre Neuentdeckung in einem viel zu braven Kostümfilm mit Heike Makatsch erlebt.
Sie sieht eine starke Lady aus: Hope Bridges Adams ist in den 70er-Jahren des 19. Jh. die erste Frau, die in Deutschland Medizin studiert, macht 1880 als erste Frau im Kaiserreich das medizinische Staatsexamen. Als &amp;quot;Dr. Hope&amp;quot; entwickelt sie später Konzepte für Tuberkulosebehandlung und moderne Geburtshilfe, setzt sich für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ein. Und so nebenbei mischt die Ärztin noch, am Rande der Legalität, bei den Anfängen der deutschen Sozialdemokratie mit.
Eine aufregende, eine wahre Geschichte. So aufregend, dass sich schon lange vor der Ausstrahlung des ZDF/Arte-Zweiteilers eine Historikerin und die Drehbuchautoren einen (unsinnigen) Streit über die Urheberschaft an der Story dieser Vorkämpferin der Frauenbewegung lieferten. Der Streit ist inzwischen beigelegt, nun kommt das längst fertige Werk endlich auf den Schirm. Ein wirklich aufregender Film ist dabei leider nicht herausgekommen. 
Vielleicht haben sich die Macher etwas an den biografischen Dimensionen verhoben – sie pressten immerhin 45 Jahre aus dem Leben der Bridges Adams in knapp 180 Minuten und ließen die Rolle von nur einer, nicht immer altersgerechten Darstellerin spielen. Vielleicht reichte das Budget nicht, um das historische London, Leipzig und München in der nötigen Bildkraft wiederauferstehen zu lassen. Denn häufig muss der TV-Zuschauer mit alten Schwarzweiß-Fotos, halbdunkler Studiodeko und nur angedeuteten Kulissen auskommen, wo mehr Atmosphäre angezeigt wäre. Das macht&amp;#039;s nicht einfach, in die Geschichte einzutauchen, die ja gerade vom Kontrast zwischen moderner Frau und verknöchertem Kaiserreich lebt. 
Vielleicht aber, und das ist wohl der wichtigste Schwachpunkt, ist diese Heldin einfach zu gut. Da kann sich Heike Makatsch noch so ins Kostüm legen – die &amp;quot;heilige Hope von Orleans&amp;quot; bleibt seltsam blass. Eben zu gut, um wahr zu sein, ohne Ecken und Kanten. Die Hope macht immer das Richtige: sie opfert sich für die Armen auf, kämpft für die unterdrückten Frauen, für die Republik und gegen den Kaiser und sagt so Sätze wie &amp;quot;Nur ein gesunder Mensch hat die Kraft, die Verhältnisse zu ändern!&amp;quot; Da schüttelt&amp;#039;s einen denn doch bei so viel Gutmenschentum. Diese Göttin in Weiß hats schwer gegen ihre zeitgenössischen, menschlichen Kolleginnen vom Schlage der Dr. Grey. Dazu kommt das etwas steife Drehbuch: schön brav chronologisch erzählt, die Dialoge theaterhaft und die Story überfrachtet mit einer Fülle von Themen. Es geht um Frauenrechte, Abtreibung, Krankheit, Demokratie, Kaiserreich, Revolution, Weltkrieg, Liebe – ein bisschen viel für die kleine Glotze.
Eine aufregende Geschichte ist das Leben von Hope Bridges Adams dennoch. Wer Geduld und Sitzfleisch mitbringt, kann passable Schauspieler und gediegene, politisch oberkorrekte Unterhaltung erleben. Diese Frau hat aber mehr verdient.
Arte zeigt beide Teile des Films am Freitag, 19. März ab 20.15 Uhr, das ZDF am 22. und 23. März jeweils einen Teil (20.15).
Mit Heike Makatsch, Martin Feifel, August Zirner, Justus von Dohnanyi, Tatjana Blacher, Inka Friedrich. Buch: Katrin Tempel, Torsten Dewi, Christoph Callenberg. Regie: Martin EnlenTeaser:&amp;amp;nbspWas für eine Frau! Was hätte das für ein Film werden können! ZDF und Arte verfilmten die Lebensgeschichte der Hope Bridges Adams, einer Vorkämpferin der Emanzipation und die erste Frau, die in Deutschland Medizin studierte. Eine aufregende Geschichte, die nun ihre Neuentdeckung in einem viel zu braven Kostümfilm mit Heike Makatsch erlebt.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspDr. Hope – Eine Frau gibt…Bewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp19. MärzUhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspARTE</description>
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 <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:02:06 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>Der Sat.1-Film &quot;Der Einsturz – Die Wahrheit ist tödlich&quot;</title>
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 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspDer Sat.1-Krimi (16.2., 20.15) beginnt mit einem großen Knall: In der bayerischen Provinz bricht eine Eissporthalle zusammen. Erst rieseln Betonbrocken von der Decke, dann kracht die ganze Tribüne aufs Eis. Zurück bleiben Tote und Verletzte – und ein aalglatter Bürgermeister, der vor den rauchenden Trümmern rückhaltlose Aufklärung verspricht. 
Die Parallelen zum Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall mit 15 Toten im Januar 2006 sind offensichtlich. Bis heute sind die gerichtlichen Untersuchungen zu dem Unglück nicht abgeschlossen, ist die Schuldfrage nicht restlos geklärt, schieben sich die Beteiligten die Verantwortung gegenseitig in die Schuhe. Ein Fall, der sich bestens als Ausgangslage für einen spannenden Krimi eignet. Blöd nur, dass die Parallelen zwischen realem Unglück und TV-Fiktion schon gleich nach der spektakulären Anfangsszene des Films enden. Denn dem Einsturzgetöse folgt ein Übermaß an Gefühl und weiblicher Intuition. 
Im Mittelpunkt der Handlung steht Staatsanwältin Andrea Fichtner, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um ihrem Vater zu helfen, der als Bauherr der Halle für das Unglück verantwortlich gemacht wird. Fichtner senior wird wenig später mit einer Kugel im Kopf tot aufgefunden – die Polizei glaubt an Selbstmord, Andrea nicht. Die forsche Juristin ermittelt auf eigene Faust. Auf Kosten der Spannung tut sie das vor allem in eigener Sache und weniger in Richtung Halleneinsturz. 
In weit ausholenden Rückblenden und Dialogen erfahren wir fast alles über Andreas Jugend und ihre alte Clique, ihr gestörtes Verhältnis zum Vater, ihre große Liebe und die ganze reizende Dorfsippschaft vergangener Tage. Die Aufklärung des kleinstädtischen Korruptionssumpfes, der letztlich zur Katastrophe führte, verkommt dabei zur Nebensache. Als frauenaffines Melodram mit tougher Heldin (überzeugend: Julia Koschitz) funktioniert &amp;quot;Der Einsturz – Die Wahrheit ist tödlich&amp;quot; leidlich gut. Wer sich aber vom Titel irre leiten lässt und die packende Aufarbeitung eines Skandals erwartet, wird enttäuscht. Thema verfehlt, als Krimi eine Fehlkonstruktion, gute Nebendarsteller wie Axel Milberg und Roman Knizka werden verschenkt.Mit Julia Koschitz, Axel Milberg, Klaus Manchen, Roman Knizka, Rudolf W. Brem, Loretta Stern, Johann von Bülow; Regie: Diethard Küster
Foto: © Christian Hartmann/Sat.1 Teaser:&amp;amp;nbspDer Sat.1-Krimi (16.2., 20.15) beginnt mit einem großen Knall: In der bayerischen Provinz bricht eine Eissporthalle zusammen. Erst rieseln Betonbrocken von der Decke, dann kracht die ganze Tribüne aufs Eis. Zurück bleiben Tote und Verletzte – und ein aalglatter Bürgermeister, der vor den rauchenden Trümmern rückhaltlose Aufklärung verspricht. Titel der Sendung:&amp;amp;nbsp&amp;quot;Der Einsturz&amp;quot;Bewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp16.2.Uhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspSat1</description>
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 <pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:53:24 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>Der ARD-Film &quot;Die Spätzünder&quot;: School of Rock im Altersheim</title>
 <link>http://loovt.de/der_ard_film_die_spatzunder_school_of_rock_im_altersheim</link>
 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspEs war überfällig, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Rentner nicht nur als Zielgruppe, sondern auch als Inspirationsquelle für TV-Komödien entdeckt. Es liegt ja auf der Hand, dass Senioren nicht nur schöne junge Menschen als Helden sehen wollen, sondern gelegentlich auch mal rüstige Vertreter ihrer Altersklasse. Womöglich gibt es ältere TV-Zuschauer, die sich weder für Krankheit und Tod oder – noch ärger – für Volksmusikfeste und Gesundheitsmagazine interessieren. Mit der Komödie &amp;quot;Die Spätzünder&amp;quot; (3.2., 20.15 Uhr) wagt das Erste den Versuch, Programm nicht nur für Alte, sondern mit Alten zu machen. 
Rockmusiker Rocco (überzeugend: Jan Josef Liefers), selbst nicht mehr der Jüngste, wird zu 30 Tagen Sozialdienst im Seniorenheim verdonnert. Kein Spaßjob: die Heimleiterin verbietet jedes Vergnügen, die Oberschwester zickt, die Insassen dämmern vor sich hin. In diesem Heim ist nur sterben erlaubt. Bis Rocco entdeckt, dass die Alten noch quicklebendig sind — wenn man sie nur lassen würde. Er will endlich Erfolg als Musiker, die Senioren eine Aufgabe: Bei einem geheimen Casting im Keller der Senioren-Verwahranstalt stellt Rocco eine Rockband zusammen, die an einer nationalen Talentshow teilnehmen soll… 
Rentner, die rocken? Was auf den ersten Ton verrückt klingt, ist doch längst Normalität – die Rolling Stones sind im Schnitt auch nur wenige Jahre jünger als die ARD-&amp;quot;Spätzünder&amp;quot;. Eine Art &amp;quot;School of Rock&amp;quot; im Altersheim ist also alles andere als abwegig. So richtig zündet dieses Rentnerband-Musical allerdings nicht. Da fehlte der ARD wieder mal der Mut, aus einer witzigen Grundidee auch eine wirklich peppige Komödie zu machen.
Der Film nimmt sich viel, sehr viel Zeit, Handlung und Charaktere zu entwickeln, verzettelt sich ein bisschen in Klischees wie der strengen Heimleiterin, hält sich mit einer vorhersehbaren Liebesgeschichte als Nebenhandlung auf und kommt erst in der zweiten Hälfte zur Sache – mit einem umwerfend komischen Casting im Wäschekeller, der schönsten Szene der &amp;quot;Spätzünder&amp;quot;. Ein alter Knacker rumpelt am Schlagzeug, drei Witwen trällern im Girliechor und eine grauhaarige Violinistin zeigt Biss am Bass. Selten hat es so viel Spaß gemacht, Senioren bei der Hausmusik zuzusehen. 
Der Rest, nun ja, rumpelt etwas überraschungsarm und im Stil eines 60er-Jahre-Schlagerfilms dem großen Finale zu. Schade, da war mehr drin. Denn vor allem die Senior-Darsteller sind glänzend aufgelegt, beweisen Charme und Lebensfreude, allen voran Bibiana Zeller und Joachim Fuchsberger. Sie und ihr Publikum hätten besseres verdient, als &amp;quot;Herzschrittmacher&amp;quot; ausgerechnet den schauderhaften 80er-Jahre-Mitgröl-Hit &amp;quot;Live is Life&amp;quot; als Oldtimer-Version auf die Bühne zu bringen.
Mit Jan Josef Liefers, Ursula Strauss, Joachim Fuchsberger, Bibiana Zeller, Libgart Schwarz, Hans-Michael Rehberg; Regie: Wolfgang Murnberger; Buch: Uli Brée Teaser:&amp;amp;nbspEs war überfällig, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Rentner nicht nur als Zielgruppe, sondern auch als Inspirationsquelle für TV-Komödien entdeckt. Es liegt ja auf der Hand, dass Senioren nicht nur schöne junge Menschen als Helden sehen wollen, sondern gelegentlich auch mal rüstige Vertreter ihrer Altersklasse. Womöglich gibt es ältere TV-Zuschauer, die sich weder für Krankheit und Tod oder – noch ärger – für Volksmusikfeste und Gesundheitsmagazine interessieren. Mit der Komödie &amp;quot;Die Spätzünder&amp;quot; (3.2., 20.15 Uhr) wagt das Erste den Versuch, Programm nicht nur für Alte, sondern mit Alten zu machen. Titel der Sendung:&amp;amp;nbspDie SpätzünderTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp3. FebruarUhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspARD</description>
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 <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 16:20:45 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>Der ARD-Film &quot;Romy&quot;: Hochglanz und Wahrhaftigkeit</title>
 <link>http://loovt.de/der_ard_film_romy_hochglanz_und_wahrhaftigkeit</link>
 <description>Textkörper:&amp;amp;nbsp&amp;quot;Romy&amp;quot; ist kein schlechter Film, er ist nur nicht das, was er sein könnte  – eine Auseinandersetzung mit dem Mythos Romy Schneider. Die ARD-Eventproduktion bietet gepflegte Unterhaltung auf hohem Niveau. Gute Darsteller, eine aufwendige Produktion, sorgfältig recherchierte Fakten – aber neue Einsichten  zum Thema Romy Schneider sucht man vergebens.
Jessica Schwarz als La Schneider ist hinreißend, Thomas Kretschmann überzeugt als abgehalfterter Künstler und Ehetyrann Harry Meyen, Guillaume Delorme macht eine frappierend hübsche Figur als Alain Delon. Die Bilder, an Originalschauplätzen gedreht, haben Glamour, das Erzähltempo ist, bei 42 Lebensjahren, die in 105 Minuten untergebracht werden mussten, zügig. 
Wer aber glaubt, &amp;quot;Romy&amp;quot; bringt uns den Weltstar näher, erklärt irgendwie die glänzenden Höhen und tragischen Tiefgen im faszinierenden Leben der Schneider, wird enttäuscht. Vielleicht liegts daran, dass Regisseur Torsten C. Fischer, wie er selbst zugibt, das Genre Biopic nicht besonders mag. Vielleicht liegts daran, dass zu lange an zu vielen Drehbuchentwürfen (10 waren es insgesamt) herumgedoktert wurde oder dass die Produzenten zu viel Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte nehmen mussten: &amp;quot;Romy&amp;quot; hat keine Perspektive auf sein Objekt, &amp;quot;Romy&amp;quot; ist eine wohlfeile Verbeugung, eine Hommage an einen Filmstar, ein hübsch bebilderter Streifzug durch die bekannten Stationen einer einzigartigen Karriere. Das hätte wohl auch eine Doku leisten können.
Die Macher haben sich &amp;quot;Wahrhaftigkeit&amp;quot; auf die Fahne geschrieben, man wollte &amp;quot;bei den Fakten bleiben&amp;quot;. Dazu wurden Filmszenen der Schneider nachgestellt, Super-8-Sequenzen in Schwarzweiß nach Bildvorlagen gestaltet, um die private Romy nachzuempfinden und dergleichen mehr. Leider bleibt diese Ansammlung bekannter Motive, so &amp;quot;auhentisch&amp;quot; sie auch sein mag, an der Oberfläche. Der Film hat nur wenige Momente, die wirklich verblüffen, wie die Theaterprobe der Schneider unter der Regie des großen Visconti – großes Kino für wenige Augenblicke. Aber über weite Strecken ist der Film sehr beschäftigt damit, sich an einer Haltung vorbeizumogeln. 27 Jahre nach dem Tod des Stars muss der Abstand doch groß genug sein, einen nüchternen, klaren Blick auf die Diva zu werfen – ohne bloß mit pseudodokumentarischen Material die Zuschauer schwindlig zu amüsieren. 
&amp;quot;Romy&amp;quot; ist ein Hochglanzprodukt ohne Ecken und Kanten, lecker gemacht, aber im Abgang etwas fade. Schade. Mehr über Romy Schneider als &amp;quot;Romy&amp;quot; verraten noch immer ihre besten Werke aus den 70ern, wie &amp;quot;Nachtblende&amp;quot; von Zulawski oder der Sautet-Film &amp;quot;Eine einfache Geschichte&amp;quot;.
Mit Jessica Schwarz, Thomas Kretschmann, Guillaume Delorme, Maresa Hörbiger, Heinz Hoenig; Buch: Benedikt Röskau; Regie: Torsten C. Fischer
Der ARD-Trailer zu &amp;quot;Romy&amp;quot;


 Teaser:&amp;amp;nbsp&amp;quot;Romy&amp;quot; ist kein schlechter Film, er ist nur nicht das, was er sein könnte  – eine Auseinandersetzung mit dem Mythos Romy Schneider. Die ARD-Eventproduktion bietet gepflegte Unterhaltung auf hohem Niveau. Gute Darsteller, eine aufwendige Produktion, sorgfältig recherchierte Fakten – aber neue Einsichten  zum Thema Romy Schneider sucht man vergebens.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspRomyBewertung (On oder Off):&amp;amp;nbsponTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp11. NovemberUhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspARD</description>
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 <pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:33:42 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>Der RTL-Film &quot;Vulkan&quot;: Unterirdisch</title>
 <link>http://loovt.de/der_rtl_film_vulkan_unterirdisch</link>
 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspHimmel hilf: RTL äschert in seinem Eventfilm &amp;quot;Vulkan&amp;quot; (18./19.10.) erst die Eifel und dann halb Deutschland ein. Starschauspieler, Spezialeffekte und glühende Lava gibt es in rauen Mengen, zündende Ideen sucht man in dieser Katastrophe vergeblich.
Kurz gesagt: Wir haben es beim RTL-Zweiteiler &amp;quot;Vulkan&amp;quot; gleich mit einer doppelten Katastrophe zu tun. Katastrophe Nummer eins ist der titelgebende Ausbruch eines Vulkans in der Eifel, der ganze Städte zerstört und halb Europa drehbuchgemäß in eine todbringende Aschewolke hüllt. Obwohl ein wackerer Feuerwehrmann und eine junge Wissenschaftlerin, wie es im Genre Katastrophenfilm üblich ist, vor der Eruption gewarnt haben. Soweit die schlichte Story. 
Katastrophe Nummer zwei ist die schludrige Machart dieses sauteuren Eventfilms (gut 9 Mio. Euro). Drehbuch, Schauspieler, Regie – sie sind einfach unterirdisch. Man wünscht sich, der verdammte Vulkan wäre gleich im ersten Teil ausgebrochen (und nicht erst mitten im zweiten) und hätte alle unter sich begraben. Die Szenerie, die der Film entwickelt, um sie dann genüsslich zu zerstören, ist grotesk: Ein idyllisches Eifeldorf entpuppt sich als Sodom und Gomorrha der Moderne. Ehebrecher, Betrüger, Neurotiker, Jugendgangs, Gewalttäter beherrschen das Kaff. Die Apokalypse begräbt diesen Sündenpfuhl unter heißer Lava. Dann wirds noch schlimmer: Unter den überlebenden Eifel-Bewohnern bricht purer Darwinismus aus. Es wird gemordet, um die eigene Haut zu retten. Die arme Eifel – von diesem RTL-Anschlag dürfte sich die beschauliche Provinz imagemäßig so schnell nicht wieder erholen. 
Grotesk schlecht und völlig neben der Kappe: namhafte Schauspieler wie Armin Rohde, Heiner Lauterbach, Matthias Koeberlin, Katharina Wackernagel. Es wird grimassiert, gerannt, geschrien und geflennt, aber eins nicht: gespielt. Von Regie keine Spur. Was soll man von einem Film sagen, dessen markanteste Szene der Groß-Schauspielerin Jenny Elvers-Elbertzhagen vorbehalten ist, die im Ascheregen im dunklen Frankfurter Bankenviertel röchelnd ihr Leben aushaucht…Okay, Hauptdarsteller des Films ist sowieso der Vulkan. Der darf immer mal wieder seine Muskeln in unterirdischen Kamerafahrten spielen lassen, mittels ausströmender Gase, bebender Erde oder starker Strudel einzelne Sünder erledigen, um dann endlich spektakulär in die Luft zu fliegen. Die Spezialeffekte sind ordentlich, aber einen derartigen Feuerzauber hat man schon vor Jahren auf der großen Leinwand gesehen – und zwar größer, besser, lauter. 
Der Showdown wiederum – der Held rettet seine Liebste und kommt selbst im Feuer um, ist  dramaturgisch so dämlich eingefädelt, dass man&amp;#039;s nur noch mit Ironie erträgt.
Soll niemand sagen, wir hätten vor diesem Vulkanausbruch nicht eindringlich gewarnt.
&amp;quot;Vulkan&amp;quot; – Mit Matthias Koeberlin, Yvonne Catterfeld, Katja Riemann, Katharina Wackernagel, Heiner Lauterbach, Armin Rohde, Regie: Uwe Janson; Produktion: teamworxTeaser:&amp;amp;nbspHimmel hilf: RTL äschert in seinem Eventfilm &amp;quot;Vulkan&amp;quot; (18./19.10.) erst die Eifel und dann halb Deutschland ein. Starschauspieler, Spezialeffekte und glühende Lava gibt es in rauen Mengen, zündende Ideen sucht man in dieser Katastrophe vergeblich.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspVulkanBewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp18./19.10.Uhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspRTL</description>
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 <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:34:43 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>Geglückte Flucht – Der Sat.1-Film &quot;Böseckendorf&quot;</title>
 <link>http://loovt.de/gegluckte_flucht_der_sat_1_film_boseckendorf</link>
 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspDen 20. Jahrestag des Mauerfalls feiert Sat.1 am 22. September (20.15) mit einem Eventfilm: &amp;quot;Böseckendorf – Die Nacht, in der ein Dorf verschwand&amp;quot; erzählt die (wahre) Geschichte einer spektakulären Massenflucht von Ost nach West. Dramatisch, spannend und mit einer überraschenden Leichtigkeit.
Die DDR im Herbst 1961. Nach dem Berliner Mauerbau macht sich die SED daran, den ganzen Staat ausbruchssicher einzuzäunen. Aber es regt sich Widerstand – wie einst in einem kleinen gallischen Dorf, das dem großen Caesar die Stirn bot. Das thüringische Böseckendorf liegt hart an der Staatsgrenze West. Es ragt wie ein Zipfel in den Westen, ist an drei Seiten abgeriegelt, nur durch einen schmalen Korridor vom Osten aus zu erreichen, nachts herrscht Ausgangssperre. Abgesehen davon, dass die Böseckendorfer damit praktisch wie im Käfig leben, halten die Bauern auch nichts von Zwangskollektivierung, den örtlichen Parteifunktionären und den verordneten Jubelfeiern zum Jahrestag der Republik. Kurz bevor die Grenze zum Westen per Todesstreifen endgültig dicht gemacht wird, macht sich fast das halbe Dorf bei Nacht und Nebel auf den Weg nach drüben…
Eine ebenso abenteuerliche wie wahre Geschichte: In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1961 gelang tatsächlich 53 Böseckendorfern die Flucht über die noch nicht perfekt gesicherte Grenze in den Westen. Ein Zwischenfall, der damals beinahe kriegerische Auseinandersetzungen ausgelöst hätte. Dem Drehbuch sei dank, hat Sat.1 daraus kein ödes Dokudrama fertigen lassen, sondern eine absurd-komische Geschichtsstunde mit einem leichten Touch britischer Sozialkomödien à la &amp;quot;Ganz oder gar nicht&amp;quot; gezaubert.
 &amp;quot;Böseckendorf&amp;quot; schildert einen zutiefst deutschen Mikrokosmos zwischen Obrigkeitsdenken, Verrat und Widerstandswillen – in detailfreudigen Bildern, mit flotten Dialogen und glaubwürdigen Charakteren. Klar, die Story wurde genremäßig mit melodramatischen Effekten (wie einer Geburt während der Flucht), einer Schleusergeschichte und einem schnöseligen Westler im Benz aufgepeppt. Unnötiges Beiwerk, das aber nur am Rande stört. Was bleibt, ist der Eindruck: Die Vermittlung beinharter deutscher Geschichte muss nicht zur freudlosen Pflichterfüllung gerinnen, wenigstens nicht im TV-Film.
Das liegt auch an der prominenten und spielfreudigen Besetzung. Anna Loos als Fluchthelferin mit West-Sehnsucht agiert ebenso überzeugend wie Thure Riefenstein als strammer SED-Ortsvorsteher, der angesichts der in der Kreisleitung ausgeheckten Zwangsumsiedlung seines Dorfes zum Anführer der Fluchtbewegung konvertiert. Amüsant auch Rebecca Immanuel als verhärmte Partei-Karrieristin (mit dem blöden Namen Jutta Marx), die den Volksgenossen um jeden Preis die Flucht verbauen will.
Fazit: Eine geglückte Flucht – auch ein Eventfilm kann unterhaltsam sein, sogar wenn er von Sat.1 kommt!
&amp;quot;Böseckendorf – Die Nacht, in der ein Dorf verschwand&amp;quot; – Mit Anna Loos, Thure Riefenstein, Andreas Pietschmann, Horst Janson, Rebecca Immanuel, Johannes Brandrup; Regie: Oliver DommengetTeaser:&amp;amp;nbspDen 20. Jahrestag des Mauerfalls feiert Sat.1 am 22. September (20.15) mit einem Eventfilm: &amp;quot;Böseckendorf – Die Nacht, in der ein Dorf verschwand&amp;quot; erzählt die (wahre) Geschichte einer spektakulären Massenflucht von Ost nach West. Dramatisch, spannend und mit einer überraschenden Leichtigkeit.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspBöseckendorf…Bewertung (On oder Off):&amp;amp;nbsponTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp22. SeptemberUhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspSat1</description>
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 <pubDate>Mon, 14 Sep 2009 18:36:01 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>ARD-Film &quot;Willkommen zu Hause&quot;: Friedensmission mit Rohrkrepierer</title>
 <link>http://loovt.de/ard_film_willkommen_zu_hause_friedensmission_mit_rohrkrepierer</link>
 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspDen ersten deutschen Fernsehfilm, der sich mit den Folgen des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr für die heimkehrenden Soldaten auseinandersetzt, nennt die ARD ihr Psychodrama &amp;quot;Willkommen zu Hause&amp;quot; (Montag, 20.15). Ken Duken gibt einen traumatisierten Hindukusch-Heimkehrer, der in der friedlichen deutschen Provinz mit den Spätfolgen seiner fatalen Kriegserlebnisse ringt. Ein explosives Thema, das leider als filmischer Rohrkrepierer endet.
Bundeswehrsoldat Ben Winter kehrt aus dem Afghanistan-Einsatz ins beschauliche Deidesheim zurück. Äußerlich unversehrt, aber innerlich zerrissen: Ben hat einen Anschlag überlebt, musste mitansehen, wie ein Kamerad jämmerlich krepierte und sich die sogenannte Friedensmission in sekundenschnelle in ein Blutbad verwandeln kann. Zu Hause geht Ben durch die Hölle – er kommt nicht mehr mit dem Zivilleben klar, stößt Freundin, Eltern und Kumpel durch Schweigen oder Gewaltausbrüche vor den Kopf. Diagnose: posttraumatisches Belastungssyndrom. Gibts da nicht was von Ratiopharm?
Sicher aller Ehren wert, dass sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen auch abseits der täglichen Nachrichten eines Krieges annimmt, in den Deutschland auf unheilvolle verstrickt ist und an dessen Sinn die Mehrheit der Deutschen gewaltige Zweifel haben. Leider geht dieser ARD-Afghanistan-Ausflug in die Hose: &amp;quot;Willkommen zu Hause&amp;quot; ist ein dröger Psychotherapie-Lehrfilm geworden, der viel zu viel erklären will und viel zu wenig anschaulich macht. Erstes Ärgernis: Hauptdarsteller Ken Duken ist überfordert, sein Mimik-Arsenal beschränkt sich auf ziemlich genau zwei Möglichkeiten: Trübsal blasen oder Wut-Visage aufsetzen. Aber der Mann hat es auch schwer: Sein Ben Winter bietet laut Drehbuch nichts, was für ihn einnimmt. Dieser Typ ist einfach ein Kotzbrocken, und ein Langweiler obendrein.
Die Dramaturgie verwirrt mit vielen Rückblenden (an Originalschauplätzen gedreht) und unnötigen Off-Kommentaren. Die Nebenfiguren: mit wenigen Ausnahmen tumb und schematisch gezeichnet. Und es wird zu viel geredet: vornehmlich in Klischeedialogen und gegen Ende in weitschweifigen psychologischen Standarderläuterungen, die wie aus dem Lehrbuch klingen. Damit auch jeder versteht: Dieser Junge ist traumatisiert. Er braucht Hilfe! Er muss therapiert werden! Und wie: In einer Art Blitzheilung ist am Ende alles wieder gut, der Heimkehrer im Kreise seiner Lieben angekommen und es herrscht endlich Ruhe in der Etappe – bei einem Thema, bei dem man eigentlich zutiefst beunruhigt sein sollte. Hollywood hat mit seinen Vietnamfilmen schon vor 30 Jahren  mehr zu diesem Kriegstrauma zu sagen gehabt.
Mit Ken Duken, Ulrike Folkerts, Mira Bartuschek, Oliver Stritzel, Karl Kranzkowski u. a. Regie: Andreas Senn
Foto: SWR/Andreas BöhmigTeaser:&amp;amp;nbspDen ersten deutschen Fernsehfilm, der sich mit den Folgen des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr für die heimkehrenden Soldaten auseinandersetzt, nennt die ARD ihr Psychodrama &amp;quot;Willkommen zu Hause&amp;quot; (Montag, 20.15). Ken Duken gibt einen traumatisierten Hindukusch-Heimkehrer, der in der friedlichen deutschen Provinz mit den Spätfolgen seiner fatalen Kriegserlebnisse ringt. Ein explosives Thema, das leider als filmischer Rohrkrepierer endet.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspWillkommen zu HauseBewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbspMontag, 2.2.Uhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspARD</description>
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 <pubDate>Sun, 01 Feb 2009 18:55:46 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>ProSieben-Film &quot;Gonger&quot;: Wer hat Angst vorm kleinen Mann</title>
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 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspAm 5. Januar zeigt ProSieben mit &amp;quot;Gonger&amp;quot; das erste Mystery-Movie aus eigener Produktion. Eine norddeutsche Legende über Ermordete, die als Untote zurückkehren, um Rache zu nehmen, diente als Vorlage für einen blutleeren Mummenschanz, vor dem sich niemand fürchten muss.
Nach vielen mehr oder weniger erfolgreichen US-Mysteryserien serviert ProSieben seinem Publikum mit &amp;quot;Gonger – Das Böse vergisst nie&amp;quot; zur Abwechslung eine Geistergeschichte made in Germany. Schauplatz: ein friesischer Landstrich an der Nordseeküste. Dorthin kehrt der seit seinem achten Lebensjahr verwaiste Phillip zurück, um die geerbte Villa seines Großvaters zu verkaufen. Kaum taucht der Mittzwanziger in seinem Heimatdorf auf, gibt&amp;#039;s den ersten Toten – ertrunken, obwohl der Mann an Land starb. Das führt Phillip und seine etwas einfältigen Jugendfreunde auf die Spur einer alten Legende: Demnach kehrt ein im Watt ermordeter Mensch nach zwei Generationen als &amp;quot;Gonger&amp;quot; zurück, um die Enkel seiner Mörder heimzusuchen…
Eine etwas krude Story, aber das ist nicht das Hauptproblem des ProSieben- Mystery-Movies. Gern würde man über die Ungereimtheiten des Plots hinwegsehen, wenn der Film seine Geschichte nicht so bierernst nehmen und mit mehr Spannung daherkommen würde. Stattdessen gibt&amp;#039;s braves Grusel-Kintopp: Ein dem Meer entstiegener Knabe tapert in Zeitlupe durchs Dorf und bringt, man weiß nicht recht wie, einige Bewohner um die Ecke. Das ist nicht gruselig, sondern eher niedlich. Wer hat schon Angst vor so einem kleinen Mann? Ironie, Witz, Suspense sucht man in &amp;quot;Gonger&amp;quot; vergeblich. Versteht sich, dass man in einer TV-Produktion wie dieser auch keine aufregenden Spezialeffekte oder flotten Actionszenen erwarten darf. Genau das hätte der drögen Legende etwas Leben eingehaucht. Unterm Strich bleibt&amp;#039;s mir ein Rätsel, warum sich ProSieben an einem Genrefilm versucht, ohne die dafür erforderlichen Mittel (Ideen und Geld) einzusetzen. Das etwas kindische Drehbuch dürfte auch Schuld an den wenig überzeugenden Bemühungen der Schauspieler sein – die können es nämlich sonst besser.
Die Atmosphäre allerdings stimmt: Der Hauptschauplatz, die Villa, ist ein düsteres neo-gothisches Gemäuer, die Nebel wallen stilgerecht, die karge Deichlandschaft gibt eine schöne Kulisse ab. Aber das war&amp;#039;s auch schon fast: Angst und Schrecken verbreitet der Widergänger aus dem Watt nicht.
Mit Sebastian Ströbel, Teresa Weißbach, Bela B. Felsenheimer, Manuel Cortez, Daniel Zillmann. Regie: Christian Theede
Der Trailer zu &amp;quot;Gonger – Das Böse vergisst nie&amp;quot;


 Teaser:&amp;amp;nbspAm 5. Januar zeigt ProSieben mit &amp;quot;Gonger&amp;quot; das erste Mystery-Movie aus eigener Produktion. Eine norddeutsche Legende über Ermordete, die als Untote zurückkehren, um Rache zu nehmen, diente als Vorlage für einen blutleeren Mummenschanz, vor dem sich niemand fürchten muss.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspGongerBewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbsp5. JanuarUhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20.15 UhrSender:&amp;amp;nbspProSieben</description>
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 <pubDate>Thu, 01 Jan 2009 19:44:14 +0100</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>&quot;Wir sind das Volk&quot; auf Sat.1: Tränen-Melodram vor tödlicher Mauer</title>
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 <description>Textkörper:&amp;amp;nbspMit dem Zweiteiler &amp;quot;Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen&amp;quot; (6. &amp;amp; 7.10.) hat nun auch Sat.1 seinen Eventfilm zum Mauerfall. Aber keine Angst vor bedeutungsschwerer Geschichte: Der Film ist bloß ein schlichtes Melodram mit Mutterleid und Stasi-Qual, kein sprödes Dokudrama.
Ostberlin, 1983. Katja Schell verabschiedet sich von ihrem Freund Andreas, der mit ihrem Bruder Matthis über die Mauer in den Westen fliehen will. Ein Desaster: Matthis stirbt im Kugelhagel der Grenzer, Andreas erreicht schwer verletzt die andere Seite der Mauer. 
Sechs Jahre später. Im August 1989 ist die DDR im Aufruhr, im ganzen Land wird demonstriert, Tausende &amp;quot;machen rüber&amp;quot;. Auch Katja will die Chance zur Flucht nutzen – mit ihrem Sohn Sven versucht sie von Ungarn nach Österreich zu gelangen. Sie fällt der Stasi in die Hände, der Junge kommt durch – zu seinem Vater Andreas, der mittlerweile in Westberlin als TV-Journalist arbeitet.&amp;quot;Wir sind das Volk&amp;quot; ist ein waschechtes Melodram, wie unschwer am Plot der Sat.1-Produktion zu erkennen ist. Wer ein Dokudrama über ein entscheidendes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte erwartet, den Mauerfall, steht hier auf der falschen Seite des Zauns. Das Stück deutsche Vergangenheit gibt lediglich die Kulisse ab für ein tränentreibendes Familiendrama in Eventfilm-Ausstattung. Wer so etwas mag, wird ordentlich bedient.
Eine durchweg prominente Besetzung, die solide bis gut agiert, ein sorgfältig rekonstruiertes DDR-Milieu, keine allzu großen Hänger im Drehbuch, aber auch keine übergroße Spannung  – &amp;quot;Wir sind das Volk&amp;quot; unterhält ohne zu fesseln.
Anja Kling als Mutter im Stasi-Knast, die zu ihrem Kind will – &amp;quot;Liebe kennt keine Grenzen&amp;quot; – spielt eindrucksvoll die Verzweifelte, die am Ende nur noch den eigenen Tod als Ausweg sieht. Ihr Gegenüber als Stasi-Vernehmer ist Heiner Lauterbach: maskenhaft, sparsam und einfach nur böse – ein paar Nuancen hätten gut getan. Hans-Werner Meyer als Mauerflüchtling, der vom Westen aus die Revolution verfolgt: eine undankbare Rolle, die nicht viel an Entwicklungs- und Einflussmöglichkeiten hergibt und im üblichen Klischee des moralisch aufrechten Journalisten verharrt.
Ärgerlich an einer ansonsten flüssigen Inszenierung: die Flucht über die Mauer zu Beginn wird quälend in die Länge gezogen, Regisseur Thomas Berger lässt seinen tragischen Helden minutenlang von NVA-Kugeln durchsieben, ehe er in Zeitlupe und von der Hand seines Freundes abgleitend stirbt. Unnötiges Todesstreifen-Ballett.
&amp;quot;Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen&amp;quot;: 6. &amp;amp; 7. Oktober, 20.15, Sat.1. Mit Anja Kling, Hans-Werner Meyer, Heiner Lauterbach, Matthias Koeberlin, Ronald Zehrfeld, Oliver Bröcker, Jörg Schüttauf; Regie: Thomas Berger; Buch: Silke ZertzTeaser:&amp;amp;nbspMit dem Zweiteiler &amp;quot;Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen&amp;quot; (6. &amp;amp; 7.10.) hat nun auch Sat.1 seinen Eventfilm zum Mauerfall. Aber keine Angst vor bedeutungsschwerer Geschichte: Der Film ist bloß ein schlichtes Melodram mit Mutterleid und Stasi-Qual, kein sprödes Dokudrama.</description>
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 <pubDate>Sun, 05 Oct 2008 11:02:55 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Thomas Meins</dc:creator>
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 <title>700. &quot;Tatort: Todesstrafe&quot;: Gähnende Langeweile in Leipzig</title>
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 <description>Textkörper:&amp;amp;nbsp Der Team-Wechsel geht weiter. Im &amp;quot;Tatort: Todesstrafe&amp;quot; übernehmen Simone Thomalla als Eva Saalfeld und Martin Wuttke als Andreas Keppler die Ermittlungen in Leipzig. 
Wäre er einer dieser allwöchentlichen &amp;quot;Tatorte&amp;quot;, könnte man bei diesem Fall um einen angeblichen Kinderschänder noch Gnade walten lassen. Als Jubiläums-Ausgabe enttäuscht &amp;quot;Todesstrafe&amp;quot; auf ganzer Linie: Ein Fall ohne jegliche Spannung und zwei spröde Ermittler, die blass bleiben. Und den lokalen Bezug sucht man auch vergeblich. Schade.
Nicht, dass wir nach dem Weggang der alten Ossi-Haudegen Sodann und Lade weiterhin diese Super Illu-Stimmung à la &amp;quot;Ach ja, früher&amp;quot; hätten. Der Leipziger &amp;quot;Tatort&amp;quot; hatte eine Verjüngung dringend nötig.  
Aber diese beiden? Klar, dass Eva Saalfeld und Andreas Keppler einmal verheiratet waren. Drei Jahre dauerte die turbulente Ehe, dann verschwand der Gatte nach Berlin. Nun kehrt Keppler – kleiner Jubiläums-Gag: mit dem Taxi – zurück zu Eva Saalfeld, die die ganze Zeit die Stellung gehalten hatte. So weit so gut. Man kabbelt sich, aber die Saalfeld ist der mütterliche Typ, der um die exzentrischen Macken ihres Ex und Neu-Kollegen weiß und sie nachsichtig betrachtet.
Mag Keppler auch der Typ genialischer Ermittler sein, der stundenrund schweigsam über Blutflecken brütet, soviel Exzentrik muss gar nicht sein, um den reichlich verschwurbelten Fall um den toten Betreiber eines Jugendzentrums, den alle Nachbarn für den seit langem gesuchten Kinderschänder von Leipzig halten, zu lösen. Die Premiere wirkt halbherzig gestrickt und dramaturgisch arg in die Länge gezogen. Zum Einschlafen.  
Hoffen wir auf die nächste Ausgabe. Denn mit Simone Thomalla und Martin Wuttke wurden zwei interessante Darsteller besetzt: Die eine gebürtige Leipzigerin, heute Lebensgefährtin von Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer (genau: &amp;quot;Nur gucken, nicht anfassen&amp;quot;) und in Gelsenkirchen ansässig. Der andere stammt aus Gelsenkirchen, arbeitete am Berliner Ensemble wie an der Volksbühne: Der exzellente Bühnendarsteller wird inzwischen fast als Ossi gehandelt. Da geht also noch einiges. Vielleicht schaffen es zukünftige Ausgaben, wenigstens aus dieser Konstellation Kapital zu schlagen. Und dann bitte auch gleich an Lokalkolorit denken! 
Drehbuch: Andreas Schlüter und Mario Giordano. Regie: Patrick Winczewski. Darsteller: Maxim Mehmet, André Röhner, Swetlana Schönfeld, Julia Richter, Roman Knizka, Gitta Schweighöfer u.a.  
 Teaser:&amp;amp;nbsp Der Team-Wechsel geht weiter. Im &amp;quot;Tatort: Todesstrafe&amp;quot; übernehmen Simone Thomalla als Eva Saalfeld und Martin Wuttke als Andreas Keppler die Ermittlungen in Leipzig. Wäre er einer dieser allwöchentlichen &amp;quot;Tatorte&amp;quot;, könnte man bei diesem Fall um einen angeblichen Kinderschänder noch Gnade walten lassen. Als Jubiläums-Ausgabe enttäuscht &amp;quot;Todesstrafe&amp;quot; auf ganzer Linie: Ein Fall ohne jegliche Spannung und zwei spröde Ermittler, die blass bleiben. Und den lokalen Bezug sucht man auch vergeblich. Schade.Titel der Sendung:&amp;amp;nbspTatort: TodesstrafeBewertung (On oder Off):&amp;amp;nbspoffTag(e) der Sendung:&amp;amp;nbspSonntag, 25. Mai 2008Uhrzeit der Sendung:&amp;amp;nbsp20:15 UhrSender:&amp;amp;nbspARD</description>
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 <pubDate>Sun, 25 May 2008 11:41:39 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Heike Barnitzke</dc:creator>
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