Das erste Serienhighlight des Jahres bei arte ist der BBC-Sechsteiler "Jekyll" mit James Nesbitt als modernem Mann/Monster, zu sehen an den nächsten sechs Samstagen gegen 22.30 Uhr.
Hyde macht sich nur wenige Probleme: Er erwacht des Nachts, nimmt Drogen, säuft wie ein Loch und besucht ausgewählte Prostituierte. Der Rest ist ihm schnuppe – es sei denn, er kann sein anderes Ich zur Weißglut bringen.
Jackman hingegen hat nicht nur ein paar Probleme. Denn allzuoft wacht er auf an Orten, die ihm nicht behagen und von denen er nicht weiß, wie er dort hingekommen sein könnte.
Ein Diktiergerät ist die Brücke zwischen den beiden Personen. Damit bleibt man in Kontakt und kann sich kleine Botschaften zukommen lassen wie "Wo zum Teufel steht der Wagen?" oder "Hast du ihn umgebracht?". Und dann gibt es da noch eine psychologische Assistentin, gespielt von Michelle Ryan, die den punktgenauen Wechsel der Personen im Blick hat und die Dinge einigermaßen in Ordnung hält.
Dass Tom Jackman bei einem solchen Doppelleben kein glückliches Familienleben führt, kann man sich denken. Und so werden die Dinge kompliziert, als seine Frau (Gina Bellman) Detektive auf den angeblich fremdgehenden Gatten ansetzt. Und irgendwann tauchen auch noch ein paar merkwürdige Amerikaner auf, die Jackman unbedingt festsetzen wollen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Fantastische Mystery-Serie, erdacht von Steven Moffat ("Dr. Who"). Hier der BBC-Trailer

